Unsere Rohstoffprojekte


Polymetallisches Reicherzvorkommen mit hohen Gehalten an:

Kupfer, Gold, Silber, Zink, Blei, Antimon, Kobalt, Indium, Germanium, Wismut, Arsen, Schwefel.

* Kritische Rohstoffe 


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Walchen

Die Geschichte des Bergbaus in dieser Region reicht weit zurück – sie ist eng verbunden mit der geologischen Besonderheit der ostalpinen Erzprovinz, einer der bedeutendsten Metallzonen Europas. Bereits im 15. Jahrhundert finden sich erste dokumentierte Hinweise auf aktiven Bergbau in der Walchen. In dieser Zeit der frühneuzeitlichen Montanentwicklung wurde gezielt nach wertvollen Rohstoffen gesucht – vor allem nach Kupfer, Gold & Silber. 


ARCHIVARBEIT

Das Vorkommen in der Walchen ist nicht nur historisch belegt – es ist auch wissenschaftlich umfassend dokumentiert. 1968 führte der Geologe Heinz J. Unger detaillierte Untersuchungen durch und beschrieb dabei die außergewöhnliche Lagerstätte sowie ihre geologische Bedeutung. Im Jahr 2021, griff Peter Brandner im Rahmen seiner Masterarbeit an der Montanuniversität Leoben das Thema erneut auf. Seine Arbeiten lieferten wertvolle Erkenntnisse über die Struktur und Zusammensetzung des Erzkörpers. Eine im Jahr 2023 durchgeführte Gefährdungsabschätzung des Umweltbundesamtes bestätigte die außergewöhnlich hohen Metall- und Halbmetallgehalte im Bereich der historischen Abraumhalden des Pyrit- und Kupferkiesbergbaus. In diesem Gutachten wurden unter anderem erhöhte Werte von Blei, Arsen, Kupfer, Zink und Antimon nachgewiesen – und empfohlen, die Halden abzutragen, um eine weitere Ausbreitung der Schadstoffe durch Wind- und Wassererosion zu verhindern sowie die langfristige Umweltbelastung zu minimieren. 
 


Polymetallisches Reicherzvorkommen mit hohen Gehalten an:

Silber, Zink, Blei, Cadmium, Indium, Kobalt, Baryt 

* Kritische Rohstoffe 


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Grazer Paläozoikum

Die vergangene Bergbautätigkeit im Grazer Paläozoikum bildet heute eine wichtige Grundlage für moderne Explorationsprojekte. Durch die Sicherung der Schürfrechte für die bedeutendsten Ortschaften (wie Peggau, Übelbach und Arzberg) kontrolliert die Biominex AG nun den exklusiven Zugang zu den vielversprechendsten Lagerstätten dieses historischen Distrikts. Wir kombinieren dieses Erbe mit hochmodernen Technologien, um die Rohstoffschätze von morgen nachhaltig zu heben.


ARCHIVARBEIT

Das Rohstoffpotenzial im Grazer Paläozoikum ist nicht nur durch historische Bergbaue belegt – es ist auch durch jahrzehntelange Forschung wissenschaftlich fundiert untermauert. Im Jahr 1990 veröffentlichte der Geologe Prof. Dr. Leopold Weber eine umfassende Bestandsaufnahme der Blei-Zink-Lagerstätten und beschrieb dabei die stratigrafischen Zusammenhänge sowie die bedeutenden Schwerspat-Säume in Revieren wie Peggau-Taschen. Eine im Jahr 2000 veröffentlichte Studie untersuchte die Umweltrelevanz historischer Bergbauhalden im Bereich Großstübing-Guggenbach und lieferte dabei wichtige geochemische Daten über die dortigen Metallanreicherungen. Im Jahr 2025 griff Sandro Rohrhofer das Thema in seiner Masterarbeit an der Montanuniversität Leoben erneut auf und analysierte moderne Explorationsparameter wie Alterationsprozesse in den Erzzonen. Seine Untersuchungen bestätigten durch modernste Analysen an Bohrkernen und Proben aus dem Arzberg-Stollen sowie dem Arzwaldgraben die signifikanten Gehalte an Blei und Zink sowie lokale Anreicherungen von Silber und Barium. Diese wissenschaftliche Kontinuität bildet heute die strategische Basis, um die historisch bekannten Vorkommen mit innovativen Methoden neu zu bewerten und eine nachhaltige Rohstoffgewinnung in der Region voranzutreiben.

Straßegg

In Straßegg finden sich bis heute zahlreiche Spuren des historischen Bergbaus. Alte Stollen, Abraumhalden und Werkplätze zeugen von einer intensiven bergbaulichen Tätigkeit, die sich bis in das 14. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. Bereits damals nutzten Bergleute die geologischen Gegebenheiten der Region, um wertvolle Erze zu fördern und zu verarbeiten. Diese frühen Arbeiten schufen nicht nur sichtbare Relikte im Gelände, sondern auch wertvolle Hinweise auf die Struktur und das Potenzial der Lagerstätte, die heute die Grundlage für moderne geologische und wirtschaftliche Bewertungen bildet.


ARCHIVARBEIT

Auch über das Gebiet von Straßegg liegen zahlreiche wissenschaftliche Dokumentationen vor,
die das Vorkommen von reichhaltigen Erzen und die geologische Bedeutung der Region belegen. Bereits 1987 wurde das Gebiet in einem Statusbericht der Minerex GmbH, einer ehemaligen teilstaatlichen Tochtergesellschaft der OMV, beschrieben. In den 1990er Jahren folgte eine detaillierte Doktorarbeit an der Universität Wien, die sich mit den geologischen, geochemischen und geophysikalischen Eigenschaften der Lagerstätte beschäftigte. Und 2023 wurde das Thema schließlich in einer Masterarbeit an der Montanuniversität Leoben erneut aufgegriffen – ein weiterer Beleg dafür, dass Straßegg auch aus heutiger Sicht ein hochinteressantes und wissenschaftlich relevantes Explorationsgebiet ist und bleibt.
 
 


Polymetallisches Reicherzvorkommen mit hohen Gehalten an:

Gold, Silber, Blei, Antimon, Kupfer, Arsen

* Kritische Rohstoffe 


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Polymetallisches Reicherzvorkommen mit hohen Gehalten an:

Gold, Silber, Zink, Blei, Kupfer, Antimon, Indium, Kobalt, Baryt, Gallium, Germanium

* Kritische Rohstoffe 


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Oberzeiring

Oberzeiring galt einst als der größte Bergbau der Ostalpen. Die enormen Silbererträge im Mittelalter trugen maßgeblich zur Finanzierung und zum Ausbau großer Teile der Stadt Wien bei und machten Oberzeiring zu einem der wichtigsten wirtschaftlichen Zentren seiner Zeit. Die tiefgreifenden historischen Stollen und die gewaltigen Haldenbestände sind heute keine Relikte der Vergangenheit, sondern eine hochkarätige Ressource: Sie bilden die perfekte Basis für unser modernes Biomining, um die verbliebenen Schätze wie Silber, Gold und Kupfer mit neuester Technologie effizient und nachhaltig zu bergen.


ARCHIVARBEIT

Das Rohstoffpotenzial von Oberzeiring ist keine Legende, sondern durch jahrzehntelange Forschung fundiert belegt. Den Grundstein legten Haditsch und Weiss (1967) mit ihrer Monographie, die präzise die tektonischen Strukturen und das enorme Potenzial an silberhaltigem Bleiglanz sowie Schwerspat (Baryt) nachwies. Sie bestätigten, dass große Teile der Erzkörper seit dem historischen Wassereinbruch von 1361 unberührt blieben. Diese Erkenntnisse wurden 1974 durch Peter Walser erweitert, dessen geochemische Analysen die weitreichende Ausdehnung der Vererzungszonen südlich von Oberzeiring dokumentierten. Den Brückenschlag zur modernen Exploration vollzog Dr. Richard Vielreicher (2012): Sein Bericht kombinierte historische Daten mit moderner Geophysik und identifizierte ein signifikantes Potenzial von 6 Tonnen Gold sowie wertvolle Baryt-Reserven. Diese wissenschaftliche Kontinuität bildet das strategische Fundament der BIOMINEX AG. Sie ermöglicht es uns, bekannte Vorkommen mit innovativen Methoden wie dem Biomining neu zu bewerten und eine hochprofitable Rohstoffgewinnung in einer der geschichtsträchtigsten Regionen Österreichs voranzutreiben.

Die Projekte der BIOMINEX AG liegen im Herzen Österreichs, genauer gesagt im rohstoffreichen Bundesland Steiermark – einer Region mit jahrhundertealter Bergbaugeschichte.

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